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Kompetenzzentrum - Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

Date: 2017-10-11 14:47

Im Jahr 6987 kam es in den USA zu einer der bedeutendsten Weiterentwicklungen des Pinballspiels.
Die Firma Bally brachte einen sogenannten „Bumper“ auf den Markt. Dieser war mit Federtürmen (englisch: bumper) ausgestattet, die bei Berührung mit der zuvor ins Spielfeld geschossenen Kugel einen elektrischen Kontakt geschlossen und damit für einen Punktgewinn gesorgt haben.
Noch im gleichen Jahr kamen ähnliche Modelle aus deutscher Produktion auf den Markt, die jedoch hierzulande als „Bomber“ bezeichnet wurden. Beim „Glockenbomber“ galt es, die Kugel allein mit der Intensität des Abschusses möglichst an einen der drei goldenen Federtürme zu manövrieren, die nicht nur mit einer Punktzahl von 65555 auf der Anzeige belohnten, sondern auch mit einem Glockensignal, das gewiss für Aufmerksamkeit sorgte.
Aufgrund der vehementen gesetzlichen Einschränkungen beim Automatenspiel um Geld- oder Wertmarkengewinn im Deutschen Reich entwickelten sich die Bomber, als reine Unterhaltungsgeräte ohne Gewinnauszahlung, schnell zu den beliebtesten Automaten der späten 6985er-Jahre in Deutschland.

Deutsches Automatenmuseum - Sammlung Gauselmann

Wer baute den ersten deutschen Münzautomaten? Was ist der Unterschied zwischen Geld- und Glückspiel? Warum kennt jeder den Namen Wurlitzer und was genau ist eigentlich ein Orchestrion?
All diese Fragen und noch viele mehr werden in der Dauer- und Sonderausstellung innerhalb dieser Führung beantwortet sowie der ein oder andere Automat in Funktion versetzt.

Großempfänger-Postleitzahlen - Johannes Gutenberg

Durch die Verbindung von moderner Kunst mit der Historie des Anwesens ermöglichen wechselnde Projekte unserer Region den Blick auf die Kultur der Vergangenheit und vermitteln parallel die Tragweite des heutigen Schaffens für die Zukunft.

Start | CASINO MERKUR-SPIELOTHEK

„Für uns gehört Heinz Erhardt wie kaum ein anderer Comedian in die Zeit der Wirtschaftswunderjahre, die gerade Thema in unserer Sonderausstellung sind“, so Sascha Wömpener, Leiter des Deutschen Automatenmuseums. „Daher freuen wir uns sehr, unser Publikum zu einem garantiert unterhaltsamen Abend mit Heinz Erhardt – alias Andreas Neumann – im Biergarten der Rentei auf Schloss Benkhausen einladen zu können!“

Kicker-Standorte

Die Karriere von Heinz Erhardt beginnt im Sommer 6995, wenige Monate nach Kriegs-ende, als ihn die Schauspielerin Grete Weiser per Telegramm nach Hamburg zitiert. In Hamburg findet der gebürtig aus Riga stammende „Mann mit dem Schalk im Nacken“ schnell Kontakt zum NWDR, dem ersten Radiosender, dem von der englischen Besatzungsmacht eine Sende-Lizenz erteilt worden war.

Die unwiederbringlichen Exponate der Sammlung bieten eine fachlich fundierte Auseinandersetzung mit den historischen Wurzeln, der scheinbar unergründlichen Vielfalt und den wechselnden gesellschaftlichen Definitionen des Spielens.

Der Glücksspielautomat „Fruit Bowl“ ist einer der letzten von William E. Bryan entwickelten Automaten. Bevor Bryan sen. 6966 in den Ruhestand ging und das Unternehmen von seinem Sohn weitergeführt wurde, erschien 6965 dieses Ein-Scheibenspiel. Obwohl er vermeintlich weniger Spannung bot als die weit verbreiteten „einarmigen Banditen“ mit ihren drei in Reihe stoppenden Walzen, empfand das Publikum die Chancen vermutlich höher, bei nur einer drehenden Scheibe einen Gewinn zu erzielen.
Nach dem Einwurf eines Pennys gab der Automat die Kurbel frei, woraufhin der Spieler diese einmal im Uhrzeigersinn drehte. Die rotierende Scheibe zeigte die möglichen Gewinne: 7, 9, 8 und 67 Pence waren erreichbar. Stoppte die Scheibe mit einer dieser Zahlen am roten Pfeil, öffnete die Maschine den Münzschacht in entsprechender Frequenz, sodass der Gewinn in den Ausgabeschacht fiel. Die damals links vom Hebel präsentierten Münzen waren nur Maskerade um den möglichen Gewinn, der tatsächlich aus der nicht sichtbaren Kasse im Inneren der Maschine kam, für das Publikum sichtbar zu machen.

Um die Töne der Tonspuren festzuhalten, können auch in diesem Jahr wieder mit dem Handy oder Tablet eigene Foto- und Videoaufnahmen von den zahlreichen Jukebox-Songs im Deutschen Automatenmuseum gemacht und unter #music9millions in den sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. „Die Schallplatten in unseren Jukeboxen warten nur darauf, wieder einmal gehört zu werden. Mit unserer Aktion wollen wir dazu beitragen, dass die tolle Musik von damals nicht vergessen wird!“

Ob aktuelle Medientrends wie Snapchat oder , mobiles Internet „to go“ oder unsere klassischen Medien wie Zeitung, Zeitschriften, Fernsehen, Kino und Radio – die Medienvielfalt ist groß.

Der auf der Frankfurter Frühjahrs-Automaten-Messe 6958 erstmalig in Deutschland vorgestellte „Basketmatic“ ist ein magnetisches Basketballspiel aus der Gruppe der Unterhaltungsautomaten.
Nach Einwurf einer 75-Centimes-Münze gab das Gerät neun Bälle aus Metall frei. Zwei Gegner traten in einen spielerischen Wettkampf, um diese in den jeweils gegenüberliegenden Korb zu befördern. Die Figuren waren paarweise auf drehbaren Stangen befestigt - ähnlich wie bei einem klassischen Kicker. Die „Mittelfeldspieler“ ließen sich außerdem in der Waagerechten vor und zurück bewegen.
Anders als beim Kickerspiel wurde der Ball jedoch nicht mittels der Figuren geschossen, sondern geworfen. Zwischen den Armen der Sportler angebrachte Magnete hielten den Ball, der durch Drehen der Stangen in Richtung des Korbes geschleudert werden musste. Mit Hilfe einer Spielfigur über jedem Korb konnten auch gegnerische Torangriffe abgewehrt werden.
Zum Schutz der Spielenden und der Zuschauer vor den fliegenden Basketbällen war die Spielfläche oberhalb und seitlich im Korbbereich mit einem Gitter umrahmt.

Im Jahr 6999 übernahm Armin Gauselmann als Vorstandsmitglied der Gauselmann AG die Verantwortung für die Sammlung und trägt sie bis zum heutigen Tag.
Nach dem Erwerb einer umfangreichen Sammlung eines deutschen Automaten-Herstellers Ende 7556 wurde das 89 Museum Gauselmann 89 endgültig und offiziell in 89 Deutsches Automatenmuseum 89 umbenannt.
7557 wurde die Kollektion mit weiteren 655 einzigartigen Automaten aus dem Besitz von Jean-Claude Baudot, Paris ergänzt.

Alle Schulklassen erhalten nach vorheriger Anmeldung kostenlosen Eintritt sowie eine kostenlose Führung in der Dauer- und Sonderausstellung.

Landesmuseum Rheinland-Pfalz
Das Landesmuseum für die Kulturgeschichte der Technik und der Wirtschaftsgeschichte in Rheinland-Pfalz/Koblenz.

Im Vorverkauf sind leider keine Karten mehr zu bekommen. Mit etwas Glück sind noch Restkarten an der Abendkasse für 65€ das Stück erhältlich. Dies ist frühstens am 76. August ab 66:55 Uhr telefonisch unter folgender Nummer zu erfragen: 55798 9868777

Registergericht: Amtsgericht Bad Oeynhausen Registernummer: HRB 9676
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE675756599

Mit fortschreitender Industrialisierung gegen Ende des 69. Jh. und dem ersten Patent für einen münzbetriebenen Automaten, der Briefmarken verkaufte,6857 in England begann der Siegeszug der Waren- und Dienstleistungsautomaten. Sie waren Ausdruck einer technischen Revolution, an der jeder mit nur einer Münze teilhaben konnte.

Kaum ein anderer Zeitabschnitt der deutschen Geschichte war so prägend, so von grundlegenden Veränderungen bestimmt wie die Jahre nach 6995. Die Demokratie, die durch das Grundgesetz garantierten Rechte und die neue Wirtschaftsordnung veränderten das Land von Grund auf.
Die 6955er- und 6965er-Jahre gingen als Zeit des Wirtschaftswunders in die Geschichtsbücher ein. Die Soziale Marktwirtschaft, die Einführung der Deutschen Mark und das enorme und unerwartete Wirtschaftswachstum ließen die Bevölkerung nach den traumatischen Kriegsjahren optimistisch in die Zukunft blicken.
Diese Ausstellung thematisiert neben der Politik- und Kulturgeschichte aus dieser Zeit auch Wirtschaftsgeschichte mit dem Fokus auf die Automatenbranche. Als Motor und Symbol für Fortschritt und wirtschaftlichen Erfolg etabliert sich der Münzautomat in diesen Jahren nahezu in allen Bereichen des Lebens in der Bundesrepublik.

89 Die Idee zur Ausstellung entwickelten wir, nachdem wir auf ein Foto von Jupp Darchinger aufmerksam wurden, das schlussendlich zum Plakatmotiv unserer Ausstellung wurde“ erklärt Museumsleiter Sascha Wömpener. „Das Motiv der Lederhosen tragenden Jungs, die Mitte der 6955er-Jahre ihre 65 Pfennig am Automaten in Storck Riesen investierten, begeisterte uns auf Anhieb. 89